
| Christoph Angerer (Violine) | |
| Peter Frisée (Truhenorgel) | |
| Festlichkeit mit Orgel, Pauke und Trompeten | |
| Wagenseil (1715-77) |
Sinfonia C-Dur |
| Sammartini (1700-75) |
Concerto A-Dur für Orgel und Streicher |
| Mozart | 2 Epistelsonaten C-Dur KV 263 und 336 |
| Haydn | Concerto G-Dur für Orgel und Streicher |

Das Concilium musicum Wien wurde im Jahre 1982 von Paul und Christoph Angerer gegründet, um Werke des 18. Jahrhunderts zu musizieren. Im Laufe seiner Existenz erweiterte sich das Repertoire des Ensembles ständig. Heute ist das Concilium musicum Wien für sein umfangreiches musikalisches Spektrum - von Musik der Barockzeit bis hin zur Tanzmusik des 19. Jahrhunderts - bekannt. Es bringt wertvolle Musik aus den Archiven zum Klingen, führt Musik von zu Unrecht vergessenen Komponisten auf und rückt selten gespielte Werke der großen Klassiker wieder ins rechte Licht. Das Ensemble spielt auf wertvollen historisch-originalen und authentischen Instrumenten aus der Zeit vor und um 1800.
Das Concilium musicum Wien konzertiert mit Erfolg in großen und kleinen Städten, auf Burgen und Schlössern, in Klöstern und Kirchen – und bei internationalen Festivals. In den nunmehr über 22 Jahren seines Bestehens absolvierte das Concilium musicum Wien mehr als 2200 Auftritte in über 485 Städten: Von L’Aquila bis Zürich, von Bayeux bis Xian... Allein in Wien trat das Concilium musicum Wien in 46 verschiedenen Räumlichkeiten auf. In den vergangenen Jahren spielte es 535 Werke von 219 Komponisten, darunter allein 111 Werke von Joseph Haydn, 41 von Johann Michael Haydn und 86 Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.
Besondere Konzertereignisse waren die Welturaufführung der Oper „La Corona“ von Christoph Willibald Gluck im Schloß Schönbrunn in Wien, Konzerte mit „Österreichischer Kirchenmusik“ bei den Dresdner Musikfestspielen und beim Prager Frühling, „Klassik aus Salzburg und Mannheim“ bei den Schwetzinger Festspielen, die Aufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuze“ in der Chor/Orchester-Fassung am Ort der Uraufführung in Cadiz/Spanien, die Wiederaufführung und Erst-Produktion der Festkantate „Applausus“ von Joseph Haydn, Konzertreihen für die „Jeunesse“ in Wien, ein Konzert in der Carnegie-Hall in New York, Konzerte bei den Internationalen Haydn-Festspielen in Eisenstadt, eine fünfwöchige Konzertreise durch China und Südostasien, als erstes europäisches Ensemble Konzerte in Libyen, die CD- und TV-Produktion eines Weihnachtskonzerts mit dem Tenor Ramón Vargas, „Musikalische Kreuzfahrten“ auf der Donau, Elbe und Moldau, Konzerte anläßlich der Deutschen Mozartfeste, Konzert im Königlichen Schloß in Stockholm, ein Orchesterkonzert mit „Tanzmusik von Haydn bis Ziehrer“ im Gewandhaus zu Leipzig, eine CD-Produktion und ein Orchesterkonzert mit Werken der Familie Strauß im Großen Saal des Wiener Musikvereins anläßlich der Wiener Internationalen Philatelistenausstellung und ein Festkonzert im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses.

Ein 1966 in Bonn geborener Wiener mit Österreichischer Staatsbürgerschaft und Schweizer Bürgerrecht. Erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule in Stuttgart und an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. 1988 Diplom im Fach Viola. Studium der Musiksoziologie mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts, Arbeit über die "Bedeutung der 'Kleinmeister' im 18. Jahrhundert". 1982 Gründung des EnsemblesConcilium musicum Wien gemeinsam mit seinem Vater Paul Angerer, um Werke des 18. Jahrhunderts auf historisch-originalen Instrumenten aufzuführen. Intensives Studium historischer Aufführungspraxis der Vorklassik und der (Wiener) Klassik auf Originalinstrumenten, besonders auf der Viola d'amore. Von 1985-91 Substitut im Orchester der Wiener Staatsoper.
Konzerttourneen und Mitwirkung bei Internationalen Festivals mit dem Concilium musicum Wien, aber auch mit anderen Ensembles. Konzerttätigkeit als Solist auf der Viola und der Viola d'amore. Zahlreiche CDs, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Seit 1993 Lehrauftrag für Viola d'amore an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Dozent bei Meisterkursen (Viola, Viola d'amore und historische Aufführungspraxis). Seit 1999 Zusammenarbeit mit "Yamaha Europa" auf verschiedenen Gebieten. 1991 Gründung der Vermittlungsagentur "Kultur-Management Wien".

Geboren 1983 in Graz, ab 1995 Studium bei E. Triebel an der Musikuni Graz; 2001 Reifeprüfung mit Ausgezeichnetem Erfolg, in deren Rahmen Verfassen der Arbeit "Die symphonische Königin, Der Hochromantische Orgelbau in Deutschland und Frankreich" mit Hilfe von D. Roth; 2002 Organist der Garnison Graz; 2002 Studium bei M. Kapsner, Graz; Seit 2003 Studium bei R. Summereder, Wien; 2003/04 Leiter einer Klavierklasse in Graz; daselbst Korrepetitor und Cembalist; Seit 2004 Organist der Erlöserkirche Am Schüttel; Seit 2007 Vorsitzender des Orgelkomitees der Österreichischen Baukulturstiftung; Seit 2008 Dekanatskantor des Dekanats Wien II Leopoldstadt; 2008 1. Diplom mit Auszeichnung; Seit 2008 Initiator und Künstlerischer Leiter des Orgelfestes Basilika Mariatrost, Graz; Kurse und Meisterkurse bei: G. Gnann, P. Planyavsky, W. Zerer, E. K. Reymaier, C. Bossert, B. v. Oosten, O. Latry; 1. Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben 2000, 2001, 2002, 2003. Konzerte in Österreich (u.a. "Lange Nacht der Musik 2005" im Wr. Stephansdom), Ungarn, Deutschland, Italien, Slowenien und Irland; Fernseh- und Rundfunkübertragungen.